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SANKT NIKOLAUS

 

Auf diesen Tag haben sich die Kinder schon lange gefreut. Gestern wurden die blankgeputzen Schuhe und Stiefel vor die Tür gestellt und Sankt Nikolaus hat ihre Hoffnungen nicht enttäuscht. Die "Lederbehälter" hat er mit kleinen Geschenken und Süßigkeiten gefüllt.

Legende und Fakten sind bei dem Freund der Kinder und Armen nicht mehr zu trennen. Es wird vermutet, Simeon Metapharstes habe die Biographien des Bischofs von Myra und des Bischof von Pinara (Nikolaus von Sion, verstorben am 10. Dezember 564 n.u.Z.) vermischt. Es entstand der Heilige Nikolaus, der alle guten Charaktereigenschaften auf sich vereint.

Maßgeblich ist nicht eine Bestätigung von Geschichten und Wundern. Nikolaus achtete und half Menschen, die sich in Not und Bedrängnis befanden. Seine menschliche Größe machten ihn zu einer Persönlichkeit, an die sich zahlreiche Weihnachtsbräuche koppeln. Er ist der "Vater" des Weihnachtsmannes. 

Nikolaus wurde in Patara (in der Nähe von Antalya) geboren. Als Geburtsjahr wird 280 bzw. 286 vermutet. Nach der Heiligenlegende des Jacobus de Voragine war er der Sohn der frommen Eltern Johanna und Epiphanes, die nach seiner Geburt ein jungfräuliches Leben geführt haben sollen.

Am ersten Tag stand er schon aufrecht in der Badewanne, berichtet Jacobus de Voragine im 13. Jahrhundert. Der Knabe spielte nicht mit Kindern seines Alters, Kirchenbesuche und Bibelstudium waren ihm wichtiger. In Xanthos studierte er.

Die Eltern hinterliessen ihm ein reiches Erbe. Nikolaus wollte das Geld nicht für individuelle Freuden einsetzen. Er dachte nach, ob es nicht sinnvollere Möglichkeiten gab, die Ersmasse einzusetzen. Er fand Alternativen. So kam es zu einer guten Tat, die ihn später zum weihnachtlichen Gabenbringer kürten.

 

GOLD FÜR DIE BRÄUTE

 

Ohne angemessene Mitgift war es nicht möglich, eine Ehe zu schließen. Drei jungen Frauen blieb aus Geldnot, nur der Weg sich zu prostituieren. Als das Schicksal der Frauen an das Ohr von Nikolaus drang, kletterte er auf das Dach des Hauses und warf Goldklumpen in die Wohnung. Den Hochzeiten stand jetzt nichts mehr entgegen.

Die Verantwortung des Bischofsamtes wurde Nikolaus noch als junger Mann, um das Jahr 300 herum, übertragen. Geschichten, wie es zur Ernennung kam, gehen sehr weit auseinander. Von einem Versteck in der Scheune wird berichtet und dem "Verrat" durch das Geschnatter der Gänse. In der Legenda Aurea wird es anders dargestellt.

 

NIKOLAUS, DER BISCHOF VON MYRA

 

Für den verstorbenen Bischof von Myra musste ein Nachfolger gefunden werden. Man traf sich zu einer Bischofskonferenz, um die Wahl durchzuführen. Ein Teilnehmer, der Entscheidungen heribeiführen konnte, hatte eine Vision. Der erste Mann, der ihm vor dem Morgengebet begegnet, soll Bischof werden.

Widerwillig übernahm Nikolaus die Würde. Die Funktion übte er dennoch gewissenhaft aus. Es war sein Bestreben, Menschen vom christlichen Glauben zu überzeugen. Das war nicht einfach, denn Apollo, der Sohn von Zeus und Leto, stand wesentlich höher in der Gunst des Volkes.


Nach der Legende verbrachte Apollo die Sommermonate auf Delos und den Winter in Patara. Folglich wird der andersgläubige Nikolaus eingekerkert und gefoltert. Doch die Christenverfolgung ist nicht mehr von langer Dauer. Nikolaus kommt frei. 325 nimmt er am Konzil in Nicäa teil.

Auf dieser Konferenz wird die Dreieinigkeit (Gott, Jesus, Heiliger Geist) zum Dogma erklärt. Christen anderer Überzeugungen, z.B. Arius, werden verbannt. Nikolaus und Silvester, siehe 31. Dezember, vertreten beide die Glaubenssätze der Trinität.

Am 6. Dezember 345 (oder 351/352) verstirbt Nikolaus und wird in Myra (Demre) beigesetzt. Es beginnt eine Zeit der Wunder, u.a. Berichte über die Genesung unheilbar Kranker an der Grabesstätte. Nikolaus wird immer stärker verehrt und Apollos Gunst schwindet.

Am 9. Mai 1087 raubten italienische Seefahrer die Gebeine aus dem Sarkophag und überführten die Reliquien nach Bari. In der Basilika St. Nicola werden sie verwahrt. Die "Verlegung" sollte die Handelserträge Baris stärken.

Aubert, der Kreuzritter, muß ähnliches geglaubt haben. Er stahl 1092 einen Finger und brachte ihn nach Nancy. In Freiburg werden ebenso Reliquien von Sankt Nikolaus verehrt.

 

GUTE TATEN - ERZÄHLTE WUNDER

 

  • In Myra herrschte eine große Hungernot. Nikolaus bat eine Schiffsbesatzung aus Alexandria mit Weizen aus ihrer Ladung zu helfen. Trotz drohender Strafen im Heimatland, teilte der Kapitän.
    Der Laderaum war wieder aufgefüllt, als das Schiff im Heimathafen vor Anker ging.

  • Ein Bildnis vom Nikolaus müßte vor Dieben schützen, dachte ein reicher Mann. Alles nahmen die Einbrecher mit - nur das Gemälde nicht. Der Bestohlene peitschte vor Enttäuschung das Bild aus.
    Nikolaus erschien den Dieben und verwies auf die Striemen der Peitsche. Diese bedauerten und brachten ihre Beute zurück

Die vorgenannten und viele weitere Geschichten machten St. Nikolaus zum Schutzpatron der Jungfrauen, Rechtsanwälte, Gefangenen, Notare, Richter, Schüler, Lehrer, Wirte, Fischer, Parfümherstellern, Kerzenzieher, Feuerwehrleuten, gegen Diebe, für eine glückliche Hochzeit, Apotheker, Bauern, Bierbrauer, Kaufleute... und zum Gabenbringer.



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